Kirche Sv. Michael
(7 Jula Ulica) erkennt man an der Silhouette der vergoldeten Laterne des baroken Turmes, womit sie mehr an westliche Kirchen erinnert als an die traditionellen serbischen Klosterbauten. Diese Baus im Auftrag wurde 1837-40 unter Fürst Milos Obrenovic erbaut. Als Baumeister wurde der Architekt Quarfeld aus Pancevo gewonnen, der sich klassizistischer und barocker Stielelemente bediente. Das Innere ist ein im Gewölbe durch Querrippen gegliederter Saal.
Beachtenswert die Ikonostase von 1841 ist werk des bedeutenden serbischen Bildhauers des 19 Jahrhunderts, Dimitrije Petrovic (1799-1852; Holzschnitzereien).
Zwei Ränge sind mit Ikonen gefüllt, die Dimitrije Avramovic zwischen 1841 und 1845 malte. Das Hauptbild zeigt die Himmelfahrt Christi.
In der Kathedrale finden
sich die sterblichen Überreste und andere des Fürsten Lazar (†1389 in der Schlacht auf dem Amselfeld), der Fürsten Milos (1780-1860) und Mihajlo Obrenovic (1839-68)
sowie die Gräber der grossen serbischen Gelehrten Dositej Obradovic und
Vuk Karadzic.